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Reiseblog - Aktuelle Meldungen

November / Dezember 2016 - Vietnam

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Ha Tien ist der nächste Ort nach der Grenze. Wir bleiben an der Küste bis Rach Gia. Hier entstehen die Urlaubsorte der Zukunft. Vieles befindet sich noch im Aufbau.

Wir nahmen an wir könnten über die vielen Arme des Mekong , die hier im Delta ins Meer fliessen, mit einem Boot Richtung Saigon schippern.

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Die Bootsverbindungen gibt es leider nicht mehr.

Viele Dörfer sind in den Fluss gebaut mit Kanälen zwischen den Häusern. Früher hat das Leben sich hier abgespielt. Das gibt es leider immer weniger. Es wurden Highways gebaut und die haben die Boot verdrängt. Viele haben heute einen Roller oder ein kleines Moped. Die Vietnamesen sind freundliche liebevolle Menschen. Sie suchen den Kontakt was jedoch oft an den Sprachschwierigkeiten scheitert. Die Sprache ist nicht so ganz einfach da es oft nur an der Betonung liegt und dann was ganz anderes bedeutet.

Wir kommen nach Can Tho wo wir uns für 3 Stunden ein Longtailboot mieten und früh um 5.30 Uhr zum Floating Market fahren um dem bunten Treiben auf dem Mekong zu zu schauen. Wir erfahren das es hier auch immer weniger Händler gibt und dieser Markt wahrscheinlich auch am sterben ist.

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Das was ich mir von Vietnam vorgestellt habe geht so langsam verloren. Es ist schade aber auch hier wollen die Menschen sich weiter entwickeln und nicht stehen bleiben. Das Leben ist hart genug hier.

Mit dem Boot fahren wir in die Kanäle um zu sehen wie das Leben hier ist. Auf dem Fluss findet nicht mehr viel Leben statt.

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Es bleibt also nur die Möglichkeit mit dem Fahrrad durchs Delta. Viele Flussarme überqueren wir, einige auch mit Fähren. In Vinh Long setzen wir mit einer Fähre über auf An Binh, eine der Flußinseln im Mekong. Übernachten in einem der viele Homestays in einer Bambushütte.

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Viele Touristen kommen hier her um mit einem gemieteten Fahrrad die Inseln zu erkunden. Es gibt verzwickte Wege aber keine Karte. Manchmal eine Hinweistafel am Wegesrand. Nicht so einfach da raus zu finden. Wir schaffen es und fragen öfter nach dem Weg. Über My Tho weiter im Delta geht es nach Saigon heute Ho Chi Minh.

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Von dort fliegt Caroline zurück nach Europa. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen aber es war wohl das beste. Sie wird mich des öfteren auf meiner Reise besuchen jedoch ohne Fahrrad.

Nach Beantragung meines Thailand Visums in Saigon fahre ich mit einem Boot nach Vung Tau an der Küste. Somit brauchte ich mich nicht auf den überfüllten Strassen aus Saigon raus zu quälen was kein Vergnügen ist.

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Eine Fahrt durch Mangrovenwälder zum Meer auf dem Boot war viel entspannter. Von Bruce der seit 12 Jahren in Vung Tau lebt erfahre ich das diese Bootsverbindung im Dezember auch eingestellt wird.

November 2016 - Kambodscha

Über Poipet reisen wir in Cambodia ein. Wir merken wir kommen in ein ärmeres Land. Die Strassen sind nicht mehr so gut und der Müll an den Strassen und in der Landschaft sind ein Problem.

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Die Strassen sollten nicht verlassen werden da noch viele Gebiete vom Krieg vermint sind.

Was uns wundert sind die hohen Preise für Unterkunft und Verpflegung. Alles wird in Dollar gehandelt.

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Auf einer großen Strasse geht es nach Siem Reap / Angkor , die jedoch nicht so stark befahren ist da es in Cambodia wenig Autos gibt. Rechts und Links von uns Reisfelder so weit das Auge Reicht.

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In Siem Reap bleiben wir einige Tage um uns Angkor an zu schauen.

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Fantastisch diese alte Stadt mit den vielen Tempeln.

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Mit dem Boot geht es dann über den Tonle Sab See nach Phnom Penh.

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Vorbei an Fischerdörfern und dschungelartiger Kulisse.

Für meine Freundin ist es nicht so einfach die Hitze, die Anstrengung und diese Reiseart sind nicht ihr Ding. Sie hat sich entschieden die Reise ab zu brechen und zurück nach Europa zu fliegen. Zum Ausspannen fahren wir nach Kep.

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Hier genießen wir ein paar Tage das Meer. Caroline möchte noch mit nach Vietnam ins Mekongdelta und bucht deshalb ihren Rückflug von Saigon in 14 Tagen.

 

Oktober 2016 - Thailand

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In Bangkok nutze ich wieder Warmshowers und werde von Imu und Py in ihrem neu eröffneten Spinning Bear Hostel (www.spinningbearhostel.com)

gehostet was zugleich ein Treffpunkt für Fahrradfreunde ist und ein Fahrradladen.

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Hier werde ich von einer Gruppe eingeladen mit ihnen eine Fahrradtour durch Bangkok zu machen.
Die Gruppe ist sehr interessiert an meiner Tour worüber es viele Gespräche gibt.

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Mit Tong einem der Fahrradfreunde schau ich mir Bangkok an.
In Thailand ist vieles anders.

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Viele Garküchen gibt es auf der Strasse. Da ich nicht weiss wie ich bestellen soll zeige ich einfach auf das was ich möchte. Die Beilagen kommen dann automatisch dazu. Ich mache viele neue Erfahrungen. Gewöhne mich daran mit Stäbchen zu essen. Lerne schnell die Worte mai phed was nicht spicy (scharf) bedeutet und einige andere alltäglichen Redewendungen um in diesem Land klar zu kommen.

Von Imus Familie werde ich öfter zum Essen eingeladen. Gemütlich sitzen wir dann zusammen und es kommen Freunde dazu.

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Imus Mutter ist eine ausgezeichnete Köchin.So lerne ich auch die Essgewohnheiten des Landes kennen.
Die ganze Familie ist überaus hilfsbereit. Ich fühle mich wohl.

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Ich bin noch einige Tage in Bangkok bis meine Freundin Caroline, die ich in Indien kennen gelernt habe, ankommt und wir dann mit dem Fahrrad weiter radeln.
Zuerst mal aus Bangkok raus an die Küste. Diese ist von Fischfang und Industrie geprägt. Neben der vielbefahrenen Strasse werden die Fische in der Sonne getrocknet. Bis Pattaya bleibt uns nur die vielbefahrene Strasse. Das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Keine schönen Strände nichts reizt ins Meer schwimmen zu gehen.

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Dann geht es landeinwärts auf kleineren Nebenstrassen durch abwechslungsreiche Landschaft. Reisfelder, Palmen, Zuckerrohr und Kautschukwälder säumen unseren Weg. Ananas wird überall geerntet und ist billig an der Strasse zu haben. Für Caroline die Vegetarierin ist, ist das Essen ein Problem geworden. Es gibt so gut wie keine Restaurants. Auf der Strasse sind die Stände der Garküchen aber alles wird mit Fleisch, Fisch oder Huhn angeboten. Die Verständigung ist nicht einfach. Wir zeigen aufs Gemüse was oft nur so was wie Spinat ist. Wenn es dann kommt ist aber wieder Fleisch, Fisch oder Huhn mit dabei.

Auch ist es nicht so einfach außerhalb der Touristenregionen eine geeignete Unterkunft zu finden. Der Einstieg für meine Freundin ist nicht so einfach.

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Auf dem Weg nach Cambodia ging es durch ein Naturschutzgebiet in dem es wild lebende Elefanten gibt. Aus diesem Grund ist die einzige Strasse, die hier durch führt von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr komplett gesperrt.
Wir treffen abends auf den Märkten einige Europäer die in Thailand leben von ihnen bekommen wir gute

Informationen über die Region und das Leben in Thailand.

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Teilweise sind wir in einem tropischen Urwald unterwegs alles wird von Pflanzen überwuchert.

 

September/Oktober 2016 - Nepal

In der letzten Zeit war ich mehr mit dem Reisen beschäftigt als meinen Blog zu pflegen. Meine Reise ging natürlich weiter zum Begnas Lake der nicht weit von Pokhara entfernt ist. Im Coffee House bei Familie Lamsal finde ich eine geeignete Unterkunft mit herrlichem Blick auf den See.

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Schnell entsteht Kontakt, mit Spaniern miete ich mir ein Boot und wir verbringen einen halben Tag auf dem See.

Ich erkunde bei Wanderungen die Umgebung. Eine himmlische Ruhe herrscht hier ich genieße es. Mit der Familie Lamsal entsteht eine enge Verbindung ich fühle mich sehr wohl bei ihnen. Abends gibt es ein ausgezeichnetes Dahl mit Fischcurry, von dem Fisch der morgens gefangen wurde.

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Ich bleib länger als ich wollte und erlebe ein Fest der Frauen wozu mich die Familie eingeladen hat.


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Die Familie betreibt mit ihren beiden Söhnen eine kleine organische Kaffeeplantage und verkauft diesen fertig geröstet in die ganze Welt.

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Nicht gerne lässt Familie Lamsal mich gehen, der Abschied ist herzlich.

Längere Zeit bin ich in einem Flusstal unterwegs dann geht es nach Gorkha was auf 1.000 m liegt.

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Es geht durch eine wunderbare Landschaft und 30 km nur bergauf. Leider ist für einige Tage schlechtes Wetter und der Nebel hüllte den Blick über die Berghöhen ein.

Unterwegs dort hin lerne ich bei einer Pause Udaya kennen der mich in sein Bergdorf ein läd. Zuerst fahre ich nach Gorka und auf dem Rückweg fahre ich noch einen Tag in Udayas Bergdorf.

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Beeindruckend wie einfach die Familie hier lebt in diesem an den Berg gebauten Dorf. Es gibt nur eine Strasse und sonst nur Trampelpfade.

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Hautnah erlebe ich das Einfache Leben. Ich erlebe eine unbeschreibliche Herzlichkeit der Familie.

Weiter geht es nach Kathmandu. Über Warmshowers werde ich von Pushkar Shah gehostet er ist Nepals bekanntester Fernradler, war 11 Jahre auf seiner Weltreise und hat 160 Länder besucht (1998-2009). Beim Reinfahren in die Stadt lerne ich die Kathmanduer Fahrradfreunde kennen die gerade von einer Tour kommen. Sie begleiten mich zu Pushkar und es entsteht ein tieferer Kontakt.

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Mit Pushkar besuche ich einen seiner Freunde der Maler ist und er arrangiert für mich ein Treffen mit einem der bekanntesten Künstler Nepals mit Manju Babu Mishra in seinem Atelier.

Ich bleibe länger in Kathmandu und schau mir ohne Gepäck die Umgebung und die Stadt an.

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Als Pushkar das Zimmer für die Familie benötigt die ihn besucht werde ich von Michael und Jenni gehostet die beide für eine Hilfsorganisation in Kathmandu arbeiten.

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Mein Visum für Thailand mit Multiple Enter für 90 Tage habe ich leider nicht bekommen da dies nur im Heimatland beantragt werden kann. Ich reise also erst mal mit einem Arrival Visa für 30 Tage ein was es bei der Einreise am Flughafen gibt.

Von Michael und Jenni werde ich noch bis zu meinem Abflug nach Bangkok gehostet.

26. August 2016 - Nepal

Im Niemandsland war das Immigrations Office von Nepal, wo ich ganz unkompliziert in 15 Minuten mein 90 Tage Visum im Pass hatte. Noch nirgendwo ging das so schnell 100$ los zu werden.

Ein neues Land eine neue Kultur. In der nächsten Stadt nahm ich mir, tot müde von der nächtlichen Busfahrt,  sofort ein Hotel. Ich war ganz im Westen Nepals. Es gibt nur wenige gut ausgebaute Straßen eine davon ist der Mahendra Rajmarg auf dem ich anfange das Land zu erkunden. Die Nebenstraßen sind meist üble Schotter-Steinpisten.
Nepal ist eines der ärmsten Länder dieser Erde. Ich dachte es würde sich gegenüber Indien nicht viel ändern. Das ist falsch. Dieses Land ist aufgeräumter, weniger Müll in der Landschaft und verkehrsärmer. Nach
6 Monaten Indien eine Erholung pur. Ein Genuß durch die herrliche Landschaft mit der Ruhe zu radeln, vorbei an vielen Reisfeldern, durch kleine Dörfer und große Wälder .

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Was dieses Land besonders reizvoll macht das sind die herzlichen Menschen mit dem Namastegruß.

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In der Begegnung mit ihnen spüre ich, gegenüber Indien, mehr die Zurückhaltung, Achtung und Respekt. Sie dringen nicht so direkt in deinen Raum ein. Ich fühle mich so richtig wohl in Nepal.

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Es ist entlang der indischen Grenze noch recht warm, weshalb ich morgens recht früh starte. Je mehr ich in die Berge komme um so angenehmer werden die Temperaturen.

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Die Menschen sprechen vom Regen/ Monsun der bald kommen wird. Und einige Tage später ist er da. Es regnet kräftig und manchmal den ganzen Tag. Erdrutsche kommen häufig vor und blockieren dann die Straße und machen diese oft unbefahrbar. Durch den Regen ist es oft neblig und dunstig mit schlechter Sicht was das Radeln auf den kurvenreichen Straßen sehr gefährlich macht.

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Seit meiner Nierenkolik in Indien bin ich nicht mehr so richtig in meiner Kraft. Habe keinen so richtigen Hunger und 5 Kg an Gewicht verloren. Hoch über Pokhara habe ich mir ein schönes Hotel (Siddhartha Garden) ausgesucht wo ich 1-2 Wochen mir eine Auszeit vom radeln nehme, um wieder in meine Kraft zu kommen.

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Keine Aktivitäten, meditieren und voll bei mir sein. Siddhartha Garden ist genau der richtige Ort dafür. Das Hotel liegt ganz oben auf dem Berg mit herrlichem Blick auf die 8000er des Annapurna Gebietes. Der Weg nach oben, mit Fahrrad und Gepäck (60 kg) war beschwerlich. Für die 3-4 km mit fast immer 20% Steigung und teils übelster Piste habe ich fast 3 Stunden gebraucht. Über die Hilfe von Rushan Rai und Aug Dawa habe ich mich sehr gefreut.

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Sie halfen mir auf der Schotter-Steinpiste schieben. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Niemand fährt hier hoch der nicht muss das macht diesen Platz so vollkommen ruhig.

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Im Hotel ist es zur Monsunzeit ruhig, meistens bin ich der einzige Gast. Es kommt zu tiefen, berührenden Gesprächen mit Ishwor dem Hotelier.

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Schon am zweiten Tag wird mir vermittelt das ich mich hier wie zu Hause fühlen soll, wie zur Familie gehörig. Mit guter Küche, meist vom organischem Anbau aus dem eigenen Garten, werde ich regelrecht verwöhnt. Nach zwei Wochen geht’s mir besser. Die vollkommene Ruhe und das ungestört sein zeigen ihre Wirkung. Pokhara ist ein guter Standort für Unternehmungen und so habe ich mich entschieden länger zu bleiben und das Umfeld zu erkunden und meine Touren zu machen.

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Ich kann den Teil meiner Sachen die ich nicht brauche im Hotel lassen wenn ich auf Tour bin. Es gibt weiter hin Tage wo es den ganzen Tag regnet, dann wieder Tage mit viel Sonnenschein, das Wetter ist unberechenbar. Als einigermaßen beständiges Wetter angekündigt ist mache ich eine 7 tägige Trekkingtour ins Annapurna Gebiet zu den 8000ern.
 
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Das ist ein fantastisches Erlebnis und anstrengend. Ich habe dabei gemerkt das mir die zwei Wochen ausruhen, relaxen gut getan haben und ich wieder in meiner Kraft bin. Eine beeindruckende Bergwelt, den 8000ern bis auf wenige km so nahe zu sein.

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Fast täglich bin ich bei Sonnenaufgang (5.30 Uhr) auf um die 8000er frei von Wolken zu sehen. Nach 1-2 Stunden sind sie wieder in Wolken gepackt. Gerne schaue ich dem Schauspiel der Wolken und Nebel dann Stunden bis zum Frühstück zu.

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Manchmal dauert es keine 5 Minuten und die Berge sind wieder in Wolken gehüllt. Dann sind sie plötzlich wie bei einer Klappe beim filmen wieder frei. Ein besonderes Schauspiel.

Um hoch zu den 8000ern zu gelangen geht es durch eine abwechslungsreiche, atemberaubende Landschaft.

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Bergauf, bergab, durch Täler, über Hängebrücken oder Stege werden die reisenden Flüsse überquert, oft vorbei an tosenden Wasserfällen,

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mit schönen Ausblicken von den Bergspitzen, durch Rhododendron Wälder mit Bäumen wie dicke Eichen und über viele Treppen nach oben oder unten. Jeder Anstrengung lohnt sich.
Sieben Tage in der Wildnis ohne Lärm, Verkehr und Hektik das ist fabelhaft. Wäre am liebsten geblieben. Ram ein guter Guide führte mich

Heiner Zimmer - Bikeroadcruiser.com Wenn ihr einen braucht:
Ram Dahal Tel. 00977 9808162656 / 9867359775
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder
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und mit Lars und Christin,                                          

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die ich am Beginn des Trekks kennen lerne eine schöne Zeit.

Mit Christin fahr ich zwei Tage nach dem Trekking, mit dem Bus für drei Tage, nach Lumbini zum Geburtsort von Buddha.

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Schweren Herzens verlasse ich Siddhartha Garden, in der Familie Thapa habe ich innige gute Freunde (Familie) gefunden .

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Schon am zweiten Tag macht mir die Familie eine tolle Option. Ich kann nach dem Ende meiner Reise zurück kommen und bekomme ein kostenloses Zimmer auf Lebenszeit oder kann mir auf dem Grundstück der Thapas ein kleines Haus bauen und hier leben. Wenn ich wollte könnte ich mich etwas um die Gäste kümmern oder mich im Garten betätigen, was jedoch kein Muss sei. Ich spüre es kommt von Herzen und ist nicht einfach nur dahin gesagt. Das berührt mich innerlich tief. Immer mal wieder wird es angesprochen und betont das es ernst gemeint ist. Das ist Nepal nach einem Tag ohne wenn und aber so was zu unterbreiten. Schön wäre so was mal in Deutschland zu erleben.

Ich muss da an meine Begegnung mit Michael denken, zum Beginn meiner Reise, da war es spontan ein Zimmer für die Nacht und eine tiefe Begegnung. Ja bei uns ist es auch möglich, es muss ja nicht auf Lebenszeit sein. Die tiefe Begegnung und das Vertrauen sind der Punkt. Michael hat mir, da es regnete, damals einfach so seine Wohnung überlassen als er zur Arbeit musste.

 

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