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No: 43 - Oktober/November 2017 Neuseeland

In Christchurch angekommen deponiere ich bei einer Familie mein Fahrrad. Wir holen den Camper ab der die nächste Zeit unsere Unterkunft sein wird. Das Land fasziniert uns, hier ist gerade Frühling.

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Auf dem Weg nach Kaikoura schneebedeckte Berge, Hügel mit Ginster und der Pacific.

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Ich hatte die letzte Woche auf Bali eine Bronchitis und habe Caroline wohl angesteckt. Es geht ihr nicht gut sie hat Husten und etwas Temperatur. Die Nächte sind recht kalt und Caroline hat hohes Fieber. Wir fahren ins Hospital, lassen es checken. Es ist eine Lungenentzündung. Da der Camper nicht das richtige ist nehmen wir einen Homestay.   
                               
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Das Fieber geht nicht runter das Antibiotika schlägt nicht an. Sie muss ins Hospital.

Ich kann im Homestay bei Margret und ihrer Tochter Gartenarbeit machen und damit meine Unterkunft bezahlen.

Acht Tage verbringen wir so in Kaikoura.
Nun geht es zur Westküste. Dieses Land ist wunder schön, gerade blüht der Ginster der viele Hügel bedeckt. Es ist ein Vergnügen in dieser von Kraft strotzenden Natur unterwegs zu sein. Die Farben sind so intensiv die Landschaft beeindruckt uns. Gegen Abend landen wir in Refton einer kleinen verschlafenen Stadt mit vielen alten Häusern.
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Früher mal eine Goldgräber Stadt. Es strahl heute noch Gemütlichkeit aus. Viele Häuser sind aus Holz, mehrstöckige Bauten gibt es kaum. Dieses Land ist sehr relaxt.
Caroline ist noch sehr schwach und die Nächte im Camper sind sehr kalt. Je weiter wir nach Westen kommen um so mehr ist der Regenwald unser Begleiter.
In Hokitika besuchen wir ein Jadeschleiferei. Die Küste ist traumhaft schön gesäumt vom Regenwald. Wir verlassen die Hauptstrasse und fahren nach Okarito wo es einen kleinen verträumten Campingplatz gibt direkt am Meer. Auf dem Weg dort hin gibt es Achtung Schilder für die Kiwis deren es hier viele im Regenwald gibt. Gesehen haben wir keine. Ein romantisches Tal führt uns dort hin.
Die schneebedeckten Berge kommen immer näher. Leider ist es heute nebelig und es nieselt so das wir vom Fox und Franz Josef Glacier nicht viel sehen. Für einen Aufstieg ist Caroline noch zu schwach der Weg durch den Regenwald ist auch sehr schön. Die großen Farnbäume begeistern uns.

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In Haast fahren wir in die Sackgasse nach Jackson Bay wo wir dann wild campend die Nacht verbringen. Hier lernen wir Ian aus Blenheim kennen.

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Auf dem Weg nach Queenstown geht es durch eine karge Steppenlandschaft mit einigen Wasserfällen ,

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den Blue Pools und dem Mirror Lake. Hier treffen wir nochmals Ian der uns ein lädt die Nacht bei ihm in einem Ferienapartment in Queenstown zu verbringen.

Er gibt uns auch den Tip eine kleinere Nebenstrasse nach Queenstown zu nehmen von wo aus es einen schönen Ausblick auf die Stadt gibt. Ians Frau ist vor 5 Jahren bei einem Mountainbikeunfall ums leben gekommen und er macht mit seinen Söhnen eine Woche Urlaub in Queenstown. Diese kommen jedoch erst am anderen Tag.
Morgens wolkenfreier Himmel, traumhaftes Wetter.Durch den strahlend blauen Himmel ist der sehr große Wakatipu Lake ruhig und spiegelblank.

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Irre wir kommen aus dem staunen nicht mehr raus. Durch die Berge geht es heute noch zum Milford Sound. Tags darauf geht es mit dem ersten Boot in den Sound was uns ein Einheimischer am Tag zuvor empfohlen hat. Er sagte wenn der Tsunami kommt; damit meinte er die Busse die aus allen Richtungen kommen; so gegen 11.30 Uhr; dann ist viel Betrieb. Er hatte recht das erste Boot um 9.30 Uhr war entspannt und relaxt vielleicht 30 – 40 Passagiere. Diese Tour ist nicht zu beschreiben das kannst du nur selbst erleben. Schau dir
die Fotos an die erzählen alles.  
                               
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Der Doubful Sound ganz in der Nähe erweckt noch unser Interesse. Über Te Anau geht es nach Manapouri von wo die Tour in den Doubful Sound startet. Über den Preis von 250 NZ$ pro Person sind wir erstaunt. Als wir uns die Route ansehen sind wir uns einig. Das ist ähnlich dem Milford Sound und es ist uns zu teuer.
Auf einem kleinen, gemütlichen, familiären Campingplatz übernachten wir. Heute wollen wir zur Ostküste. Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen und Tälern.
In Colac Bay fahren wir in eine kleine Nebenstrasse am Meer um eine Pause zu machen. Dieses Bay lässt uns heute nicht mehr los. Es gibt eine einfache Toilette; Lebensmittel haben wir auch genug; Campen ist erlaubt.: wir bleiben.
Lernen Lukas und Ingo aus Deutschland kennen.Bei einem gemeinsamen Lagerfeuer tauschen wir uns aus. Wenn Ingo im Januar zurück geht möchte Lukas vielleicht mit dem Fahrrad mit mir mit kommen.
Invercargill gefällt uns beiden nicht sodaß wir nach Bluff weiter fahren, die älteste Stadt Neuseelands.

Die Southern Scenic Route führt uns die beeindruckende Küste entlang. Ich habe mich in dieses Land verliebt, es beeindruckt mich nach jeder Kurve mit Neuem. Bei Dunedin besuchen wir die Otago Penisula wo es am Harington Point eine Albatros- und Pinguin Kolonie gibt. Die Albatrosse konnten wir beobachten die Pinguine kommen erst bei Dunkelheit an den Strand zurück. Wir fahren weiter da wir von Moeraki gehört haben wo es am Strand auch Pinguine gibt. Dieses aber nicht so bekannt ist und kaum Touristen da sind. Wir übernachten hier und sehen auch tatsächlich aus etwas Entfernung zwei Pinguine aus dem Meer kommen. Wir wollen sie nicht stören und gehen deshalb nicht so nahe ran. Wir erfahren das es eine Pinguin Kolonie am Lighthouse von Moeraki gibt.

Früh am Morgen geht es über eine 10 km lange Schotterpiste dort hin. Pinguine sehen wir leider keine aber viele Robben/Seelöwen, die faul im Gras oder auf den Steinen liegen.

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Einige junge spielen im Wasser. Ein anderer hält gerade seine Morgendusche was sehr lustig ist. Der Tag fängt richtig gut an.

Das nächste Ziel ist der Lake Tekapo einer der dunkelsten Orte der Welt, wo es bei wolkenfreiem Himmel einen atemberaubenden Sternenhimmel gibt. Als wir ankommen ist es sonnig und der Blick über den See auf die Berge ist einmalig.

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Leider ist es in der Nacht sehr stürmisch und der Himmel bewölkt. Über die Küstenstrasse geht es zu den Banks Peninsula nach Akaroa. Die Peninsula ist sehr bergisch mit fantastischen Ausblicken hinunter in die Bays.

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Eine einmalige Landschaft. Caroline macht einen Bootsausflug zu den Delfinen und ich eine Tour in die Berge. Bis zu Carolines Abflug bleiben uns noch ein paar Tage und wir haben beide keine so rechte Lust diese noch in Christchurch zu verbringen. Wir haben von dem verschlafenen Okains Bay in der Nähe gehört, besuchen diesen.
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Der Campingplatz liegt in einem Kiefernwald direkt am Meer. Die Kiefern verströmen einen herrlichen Duft; eine Oase der Ruhe. Wir lassen die Seele baumeln; machen Spaziergänge am Meer und der Steilküste.                                                   

Wir geniessen es zwei Tage hier zu sein. Im kleinen Ort gibt es ein sehr schönes privates Museum. Viele der hier ausgestellten Maori Dinge des täglichen Gebrauchs aus Holz, Stein, Muscheln, Schilf begeistern uns.
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Auch die im Aussen aufgebauten Maori Hütten und Boote. Kann mir gut vorstellen wie die Maori gelebt haben.Ein Tag vor Carolines Abflug holen wir in Christchurch mein Fahrrad ab und besichtigen die Stadt.

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Vieles wurde hier beim letzten Erdbeben zerstört. Teils sind die Geschäfte noch in Containern untergebracht. Leider wurden viele alte Gebäude zerstört. So erhält die Stadt jetzt durch den Wiederaufbau einen sehr modernen Charakter. Schweren Herzens bringe ich Caroline um 5.00 Uhr zum Airport. Ihr Vorhaben dieses mal ein Jahr mit dem Fahrrad mit mir unterwegs zu sein hat nicht funktioniert. Es ist eine andere Art zu reisen und oft auch sehr anstrengend. Ich bin nach fast drei Jahren daran gewöhnt, es ist zu meinem Alltag geworden. Für einen Neueinstieg nicht einfach.

Wir wissen nun nach dem 2. Versuch das es nicht geht. Sie wird mich weiter auf meiner Reise besuchen. Ich werde in dieser Zeit dann das Fahrrad deponieren. Es war eine super Leistung von ihr letztes Jahr drei Monate in Thailand, Kambodscha und Vietnam und dieses Jahr zwei Monate Indonesien mit mir zu radeln.

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Danke Caroline für diese schöne Zeit und den zweiten Versuch. Ich weiß das es für dich nicht einfach war und du über deine Grenzen dabei gegangen bist was uns beiden nicht gut getan hat.

 

 

Tags: Neuseeland

 

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