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Malaysia April – Juni 2017

Eigentlich brauche ich zur Einreise nach Malaysia kein Visum und nichts. Es gibt einen Stempel und einen Aufkleber in den Pass, dann darf ich 90 Tage bleiben. Der Grenzbeamte blättert, blättert, blättert....................... in meinem Reisepass, …......schaut sich jeden Einreisestempel und die Visa an....... Ich denke schon was kommt jetzt ...??????  Er ist nur daran interessiert durch welche Länder ich nach Malaysia gekommen bin. Wir unterhalten uns noch ein wenig darüber dann bekomme ich meinen Stempel und den Aufkleber.

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Kurz nach der Grenze fordert mich Malaysia heraus mit einem sehr steilen Anstieg. Angenehm ist das die Malaien recht gut Englisch sprechen. Ich kann mich mit ihnen verständigen.

Ein herrlicher Blick auf die Küste entschädigt mich sofort. Durch Reisfelder, die gerade gepflügt und bestellt werden und ein Naturschutzgebiet geht es an die Küste.


Bikeroadcruiser IMG 8775Wo möglich fahre ich vom Highway runter und nehme eher die kleinen Strassen. Über dem Meer braut sich was zusammen. Der Himmel wird dunkler und dunkler. Als der Regen mich erreicht bin ich auf Sandwegen unterwegs die vom Regen aufgeweicht werden was das weiter radeln anstrengend macht. In einem kleinen Fischerdorf lege ich einen Stop ein. Hier scheint die Welt still zu stehen. Die Regenzeit hat begonnen und der
Regen setzt meistens um die Mittagszeit ein. Starte ab jetzt morgens etwas früher, dann mache ich am Vormittag mehr Strecke.

In Malaysia werde ich oftmals zum Frühstück eingeladen. Wenn ich bezahlen möchte so sagt man mir nein ist schon erledigt. Manchmal weiß ich noch nicht mal von wem.
Mit der Fähre geht es von Butterworth nach Georgetown. Wo ich 2 – 3 Tage bleiben will . Georgetown begeistert mich vom ersten Tag an. Hier leben und arbeiten viele Künstler. Es gibt gut erhaltene Gebäude aus der Kolonialzeit.
Darunter auch viele aus dem Jugendstil und Art Deco die es mir schon immer angetan haben. Teilweise sind diese mit der Architektur der Chinesen vermischt, die hier eingewandert sind. Die Stadt zieht mich in ihren Bann,  will mich nicht loslassen. An jedem Tag wo ich los ziehe finde ich was Neues,  Interessantes. Lerne viele nette Menschen
kennen.

Bikeroadcruiser IMG 8796Bikeroadcruiser IMG 8984Bikeroadcruiser IMG 9164Bikeroadcruiser IMG 9255             
                     
Familie Paul die als Bauchredner auf einem Kreuzfahrschiff engagiert sind,  Karin aus Lombok, Louis aus
Frankreich, Catharina +Christoph aus Paris mit dem Fahrrad nach Singapur unterwegs, einige Auswanderer die hier leben und einheimische. Alle auf zu führen würde zuviel werden.

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Bei einer chinesischen Apothekerin darf ich über die Schultern schauen als diese ein Medikament nach alt hergebrachtem Rezept herstellt. Mit einer Handwaage, alt mit Elfenbein Schaft, wird alles abgewogen ( Pilze - getrocknete Pflanzen – Früchte – Gräser – Blüten – Holz – Mineralien). Diese werden im Mörser zerkleinert und dann gekocht. Fragen beantwortet sie gerne. Ein Foto von der Liste der Zutaten zu machen verweigert sie jedoch,  was ich gut verstehe.

Bikeroadcruiser IMG 8818Bikeroadcruiser IMG 8828Bikeroadcruiser IMG 8830

Sehr begeistert mich auch die Street Art, die auf einer Vielzahl von Häuserwänden zu finden ist. Georgetown hat für mich ein ganz besonderes Flair und ich genieße es hier zu sein.

Bikeroadcruiser IMG 8871Bikeroadcruiser IMG 8940Bikeroadcruiser IMG 9066

Im Cafe zu sitzen und dem Treiben zu zu schauen. Penang bietet jedoch noch mehr. Mit dem Fahrrad erkunde ich die Insel.

Bikeroadcruiser IMG 9043Bikeroadcruiser IMG 9060Bikeroadcruiser IMG 9137Bikeroadcruiser IMG 9109

Besuche den Botanischen Garten, den Kek Lok Si Tempel, den Penang Nationalpark mit einer Dschungelwanderung zum Pantai Kerachut wo eine Versuchsstation für Wasserschildkröten ist.
Am Ende hat mich Georgetown/Penang 18 Tage in ihrem Bann gefesselt.

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Wieder gibt es zwei Möglichkeiten den Highway oder die kleinen Nebenstrassen die jedoch um einiges weiter sind.

Was soll es, ich hab ja keinen Zeitdruck.....
nehme die Nebenstrassen nach Taiping.


Bikeroadcruiser IMG 9311Im Hostel lerne ich Clive einen Künstler aus Australien kennen der hier ein Atelier hat und demnächst nach Vietnam will.
Momentan habe ich ein Tief. Keine so rechte Motivation und Reiselust mehr. Das macht es nicht einfach so weiter zu machen. Suche nach dem Grund, den ich jedoch nicht finde. Was ist es? Soll ich die Reise abbrechen, eine längere Pause machen? Was ist das Richtige?
In Malaysia gibt es kein so richtiges Ziel für mich, was mich antreibt. Ich bin auf dem Weg nach Ipoh. Bin leicht verschnupft, meine Stirnhöhlen sind zu, habe Schmerzen in der linken Kopfhälfte. Alles nicht so förderlich für meine Motivation und Reiselust. In Kuala Kangsar mache ich eine längere Pause und suche mir eine Unterkunft. Durch Meditation komme ich wieder besser in Kontakt mit mir selbst.

Bikeroadcruiser IMG 9327Fühle mich wohl, besuche den Sultanspalast und die Moschee. Entspannt und gemütlich starte ich am anderen Tag nach Ipoh. Mein Körpergefühl ist viel besser, die Schmerzen haben sich aufgelöst.
Im Hostel in Ipoh lerne ich Alex einen Schauspieler aus Toronto kennen mit dem ich mich zum Dinner im Lou Wong verabrede. Die Spezialität dieses Lokales sind Bohnensprossen mit Hähnchenflügel und Nudelsuppe. Am erstenTag durchstreife ich die Stadt.


Bikeroadcruiser IMG 9372Bikeroadcruiser IMG 9402

Besuche zwei Museums Wohnhäuser -eines chinesischen Teehändlers + ein Clubhaus von chinesischen Händlern.
In der folgenden Nacht werden im Hostel die Schließfächer der Gäste ausgeraubt was durch ein Verschulden der Betreiber möglich war. Der Zentralschlüssel aller Schließfächer wurde in einer unverschlossenen Schublade aufbewahrt. Mir wurde meine neue Kamera und Bargeld entwendet. Auf der Kamera sind die Fotos  der letzten Wochen darunter auch die von Georgetown und Penang. Das schmerzte am meisten. Da ich keine große Hoffnung zur Klärung in die Polizei habe erkundige ich mich wo es gebrauchte Kameras zu kaufen gibt. Vielleicht kann ich sie zurück kaufen. Am nächsten Tag gibt es einen großen Flohmarkt den ich natürlich auch besuche. Leider ist es erfolglos.Meine Enttäuschung ist groß und reist mich etwas runter.
Tags drauf mache ich mich auf den Weg zu den Cameron Highlands. Im Hostel finde ich Kontakt mit Keny und Annechien aus Holland.

Bikeroadcruiser IMG 9565Bikeroadcruiser IMG 9504Bikeroadcruiser IMG 9580Bikeroadcruiser IMG 9602

Gemeinsam machen wir den Trail No.10 zum Gunung Jasar und zurück über den Trail No.6 der aufgelöst wird und nicht mehr gepflegt wird. Bei diesem war oftmals der Weg nicht mehr zu finden. Auf dem Weg hat sich noch eine Japanerin und ein Engländer uns angeschlossen. Als wir auf die Strasse kommen machen wir Spass übers Trampen. Der Engländer streckt den Daumen raus und ein LKW hält doch tatsächlich an und nimmt uns alle mit nach Tanah Rata. An diesem Tag hatten wir viel Spass. Das war gut für mich, hat mich etwas aus meinem Tief geholt.  In den Cameron Highlands ist es angenehm kühl (20-25 °) was ich sehr geniesse .

Bikeroadcruiser IMG 9675Bikeroadcruiser IMG 9708

Durch einige Täler geht es dann etwa 50 Km talwärts. Eine abwechslungsreiche Abfahrt. Teils wird die Strasse von
Bächen aus den Bergen überspült.
In Malaysia wird die Westküste weniger zum Baden genutzt es gibt einige Fischerdörfer. Es ist die Strasse von Melaka wo viele große Frachtschiffe unterwegs sind die das Meer verschmutzen. In der Regenzeit steigen die
Temperaturen oft am Tag auf 49° was mich müde und lustlos macht. Komme nicht aus diesem Tief. Suche nach dem Grund. Mir ist klar so geht es nicht weiter . Wenn es nicht besser wird werde ich die Reise abbrechen.
Beim Stop zum zweiten Frühstück an einer Bushaltestelle kommt Muhammad. Bringt mir Yougurt und eine Packung Kekse.

Bikeroadcruiser IMG 9801 Er ist Ingenieur kann jedoch nicht arbeiten da er nach seinen Eltern schaut. Seine Geschwister sind aus dem Haus und er hat so die Pflicht sich um die Eltern zu kümmern. Früher war er auch schon mal auf Reisen wovon er erzählt.

Dieser Tag beschert mir nette Begegnungen. Zur Mittagszeit stoppe ich an einer Strassenküche in den Feldern.


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Während Nona kocht kommt es zu einem regen Austausch. Als ich bezahlen will sagt sie du brauchst nichts zu
bezahlen und schenkt mir noch eine Ananas.



Bikeroadcruiser IMG 9735Aus der Strasse wird ein Feldweg durch Palmplantagen was jedoch die normale Strasse ist. Mein Ziel ist Bangan Lalang ein Badeort an der Küste. Möchte hier 1-2 Tage bleiben um meine Mitte und Motivation wieder zu finden.
Der Ort ist wie ausgestorben. Restaurants sind geschlossen. Im Resort sind kaum Gäste. In mir finde ich Klarheit.
Die Reise abbrechen werde ich auf keinen Fall. Meine Mitte wieder zu finden ist wichtig, alles andere kommt dann von selbst.


Bikeroadcruiser IMG 9871Über Port Dickson geht es an die Goldküste wo es einige Strände zum baden gibt. Hier ist zwar mehr los aber ich bin verwöhnt von Thailand und fahre weiter. Trotz eines Umwegs von gut 20 km nach Melaka nehme ich die kleinen Nebenstrassen die Küste entlang.

Es geht mir besser, habe Klarheit, finde den Kontakt zu mir selbst.



Bikeroadcruiser IMG 9889Bikeroadcruiser IMG 9899Bikeroadcruiser IMG 9949

Melaka ist momentan genau das Richtige für mich. Schöne Altstadt mit vielen Künstlerateliers und Cafes. Mir geht’s gut hier.

Bikeroadcruiser IMG 9972Lerne einen der bekanntesten Künstler Tham Siew Inn kennen. Seine Werke sprechen mich sehr an.

Er möchte gerne auf den europäischen Markt was ich mir mit seinen Werken gut vorstellen kann. Gebe ihm einige Tips und wir verabreden uns für den nächsten Tag um uns aus zu tauschen darüber. Lerne die ganze Familie dabei kennen.


Auf dem Weg nach Singapur lerne in Pontian Siow Fe Siong kennen den Besitzer des Oikos Hotel wo ich übernachte.

Bikeroadcruiser IMG 0177Bikeroadcruiser IMG 0181Bikeroadcruiser IMG 0152

Er nimmt sich Zeit und zeigt mir die Umgebung. Wir besuchen eine Obstplantage, einen Fischerort und essen auf einen lokalen Footcord.


Eigentlich brauche ich zur Einreise nach Malaysia kein Visum und nichts. Es gibt einen Stempel und einen Aufkleber in den Pass, dann darf ich 90 Tage bleiben. Der Grenzbeamte blättert, blättert, blättert....................... in meinem Reisepass, …......schaut sich jeden Einreisestempel und die Visa an....... Ich denke schon was kommt jetzt ...?????? Er ist nur daran interessiert durch welche Länder ich nach Malaysia gekommen bin. Wir unterhalten uns noch ein wenig darüber dann bekomme ich meinen Stempel und den Aufkleber.

Foto : 8742

Kurz nach der Grenze fordert mich Malaysia heraus mit einem sehr steilen Anstieg. Angenehm ist das die Malaien recht gut Englisch sprechen. Ich kann mich mit ihnen verständigen. Ein herrlicher Blick auf die Küste entschädigt mich sofort. Durch Reisfelder, die gerade gepflügt und bestellt werden und ein Naturschutzgebiet geht es an die Küste.

Foto : 8775

Wo möglich fahre ich vom Highway runter und nehme eher die kleinen Strassen. Über dem Meer braut sich was zusammen. Der Himmel wird dunkler und dunkler. Als der Regen mich erreicht bin ich auf Sandwegen unterwegs die vom Regen aufgeweicht werden was das weiter radeln anstrengend macht. In einem kleinen Fischerdorf lege ich einen Stop ein. Hier scheint die Welt still zu stehen. Die Regenzeit hat begonnen und der

Regen setzt meistens um die Mittagszeit ein. Starte ab jetzt morgens etwas früher, dann mache ich am Vormittag mehr Strecke.

In Malaysia werde ich oftmals zum Frühstück eingeladen. Wenn ich bezahlen möchte so sagt man mir nein ist schon erledigt. Manchmal weiß ich noch nicht mal von wem.

Mit der Fähre geht es von Butterworth nach Georgetown. Wo ich 2 – 3 Tage bleiben will . Georgetown begeistert mich vom ersten Tag an. Hier leben und arbeiten viele Künstler. Es gibt gut erhaltene Gebäude aus der Kolonialzeit.

Darunter auch viele aus dem Jugendstil und Art Deco die es mir schon immer angetan haben. Teilweise sind diese

mit der Architektur der Chinesen vermischt, die hier eingewandert sind. Die Stadt zieht mich in ihren Bann, will mich nicht loslassen. An jedem Tag wo ich los ziehe finde ich was Neues, Interessantes. Lerne viele nette Menschen

kennen.

Foto : 8796 ; 8984 ; 9164 ; 9255

Familie Paul die als Bauchredner auf einem Kreuzfahrschiff engagiert sind, Karin aus Lombok, Louis aus

Frankreich, Catharina +Christoph aus Paris mit dem Fahrrad nach Singapur unterwegs, einige Auswanderer die hier leben und einheimische. Alle auf zu führen würde zuviel werden.

Foto : 8927

Bei einer chinesischen Apothekerin darf ich über die Schultern schauen als diese ein Medikament nach alt hergebrachtem Rezept herstellt. Mit einer Handwaage, alt mit Elfenbein Schaft, wird alles abgewogen ( Pilze - getrocknete Pflanzen – Früchte – Gräser – Blüten – Holz – Mineralien). Diese werden im Mörser zerkleinert und dann gekocht. Fragen beantwortet sie gerne. Ein Foto von der Liste der Zutaten zu machen verweigert sie jedoch, was ich gut verstehe.

Foto: 8818 ; 8828 ; 8830

Sehr begeistert mich auch die Street Art, die auf einer Vielzahl von Häuserwänden zu finden ist. Georgetown hat

für mich ein ganz besonderes Flair und ich genieße es hier zu sein.

Foto: 8871 ; 8940 ; 9066

Im Cafe zu sitzen und dem Treiben zu zu schauen.

Penang bietet jedoch noch mehr. Mit dem Fahrrad erkunde ich die Insel.

Foto : 9043 ; 9060 ; 9137 , 9109 ;

Besuche den Botanischen Garten, den Kek Lok Si Tempel, den Penang Nationalpark mit einer Dschungelwanderung zum Pantai Kerachut wo eine Versuchsstation für Wasserschildkröten ist.

Am Ende hat mich Georgetown/Penang 18 Tage in ihrem Bann gefesselt.

Foto: 9288

Wieder gibt es zwei Möglichkeiten den Highway oder die kleinen Nebenstrassen die jedoch um einiges weiter sind.

Was soll es, ich hab ja keinen Zeitdruck..... nehme die Nebenstrassen nach Taiping.

Foto: 9311

Im Hostel lerne ich Clive einen Künstler aus Australien kennen der hier ein Atelier hat und demnächst nach Vietnam will.

 

Momentan habe ich ein Tief. Keine so rechte Motivation und Reiselust mehr. Das macht es nicht einfach so weiter zu machen. Suche nach dem Grund, den ich jedoch nicht finde. Was ist es? Soll ich die Reise abbrechen, eine längere

Pause machen? Was ist das Richtige?

In Malaysia gibt es kein so richtiges Ziel für mich, was mich antreibt. Ich bin auf dem Weg nach Ipoh. Bin leicht verschnupft, meine Stirnhöhlen sind zu, habe Schmerzen in der linken Kopfhälfte. Alles nicht so förderlich für meine

Motivation und Reiselust. In Kuala Kangsar mache ich eine längere Pause und suche mir eine Unterkunft. Durch Meditation komme ich wieder besser in Kontakt mit mir selbst.

Foto : 9327

Fühle mich wohl, besuche den Sultanspalast und die Moschee. Entspannt und gemütlich starte ich am anderen Tag nach Ipoh. Mein Körpergefühl ist viel besser, die Schmerzen haben sich aufgelöst. Im Hostel in Ipoh lerne ich Alex einen Schauspieler aus Toronto kennen mit dem ich mich zum Dinner im Lou Wong verabrede. Die Spezialität dieses Lokales sind Bohnensprossen mit Hähnchenflügel und Nudelsuppe. Am erstenTag durchstreife ich die Stadt.

Foto:9372 ; 9402

Besuche zwei Museums Wohnhäuser -eines chinesischen Teehändlers + ein Clubhaus von chinesischen Händlern.

In der folgenden Nacht werden im Hostel die Schließfächer der Gäste ausgeraubt was durch ein Verschulden der Betreiber möglich war. Der Zentralschlüssel aller Schließfächer wurde in einer unverschlossenen Schublade aufbewahrt. Mir wurde meine neue Kamera und Bargeld entwendet. Auf der Kamera sind die Fotos der letzten Wochen darunter auch die von Georgetown und Penang. Das schmerzte am meisten. Da ich keine große Hoffnung zur Klärung in die Polizei habe erkundige ich mich wo es gebrauchte Kameras zu kaufen gibt. Vielleicht kann ich sie zurück kaufen. Am nächsten Tag gibt es einen großen Flohmarkt den ich natürlich auch besuche. Leider ist es erfolglos.Meine Enttäuschung ist groß und reist mich etwas runter.

Tags drauf mache ich mich auf den Weg zu den Cameron Highlands. Im Hostel finde ich Kontakt mit Keny und Annechien aus Holland.

Foto: 9565 , 9504 ; 9580 ; 9602 ;

Gemeinsam machen wir den Trail No.10 zum Gunung Jasar und zurück über den Trail No.6 der aufgelöst wird und nicht mehr gepflegt wird. Bei diesem war oftmals der Weg nicht mehr zu finden. Auf dem Weg hat sich noch eine Japanerin und ein Engländer uns angeschlossen. Als wir auf die Strasse kommen machen wir Spass übers Trampen. Der Engländer streckt den Daumen raus und ein LKW hält doch tatsächlich an und nimmt uns alle mit nach Tanah Rata. An diesem Tag hatten wir viel Spass. Das war gut für mich, hat mich etwas aus meinem Tief geholt. In den Cameron Highlands ist es angenehm kühl (20-25 °) was ich sehr geniesse .

Fotos: 9675 ; 9708 ;

Durch einige Täler geht es dann etwa 50 Km talwärts. Eine abwechslungsreiche Abfahrt. Teils wird die Strasse von

Bächen aus den Bergen überspült.

In Malaysia wird die Westküste weniger zum Baden genutzt es gibt einige Fischerdörfer. Es ist die Strasse von Melaka wo viele große Frachtschiffe unterwegs sind die das Meer verschmutzen. In der Regenzeit steigen die

Temperaturen oft am Tag auf 49° was mich müde und lustlos macht. Komme nicht aus diesem Tief. Suche nach dem Grund. Mir ist klar so geht es nicht weiter . Wenn es nicht besser wird werde ich die Reise abbrechen.

Beim Stop zum zweiten Frühstück an einer Bushaltestelle kommt Muhammad. Bringt mir Yougurt und eine Packung Kekse.

Foto: 9801

Er ist Ingenieur kann jedoch nicht arbeiten da er nach seinen Eltern schaut. Seine Geschwister sind aus dem

Haus und er hat so die Pflicht sich um die Eltern zu kümmern. Früher war er auch schon mal auf Reisen wovon er erzählt.

Dieser Tag beschert mir nette Begegnungen. Zur Mittagszeit stoppe ich an einer Strassenküche in den Feldern.

Foto: 9805 ;

Während Nona kocht kommt es zu einem regen Austausch. Als ich bezahlen will sagt sie du brauchst nichts zu

bezahlen und schenkt mir noch eine Ananas.

Foto: 9735

Aus der Strasse wird ein Feldweg durch Palmplantagen was jedoch die normale Strasse ist. Mein Ziel ist Bangan

Lalang ein Badeort an der Küste. Möchte hier 1-2 Tage bleiben um meine Mitte und Motivation wieder zu finden.

Foto: 9814 ; 9831 ;

Der Ort ist wie ausgestorben. Restaurants sind geschlossen. Im Resort sind kaum Gäste. In mir finde ich Klarheit.

Die Reise abbrechen werde ich auf keinen Fall. Meine Mitte wieder zu finden ist wichtig, alles andere kommt dann von selbst.

Foto: 9871

 

Über Port Dickson geht es an die Goldküste wo es einige Strände zum baden gibt. Hier ist zwar mehr los aber ich bin verwöhnt von Thailand und fahre weiter. Trotz eines Umwegs von gut 20 km nach Melaka nehme ich die kleinen

Nebenstrassen die Küste entlang. Es geht mir besser, habe Klarheit, finde den Kontakt zu mir selbst.

Foto: 9889 ; 9899 ; 9949

Melaka ist momentan genau das Richtige für mich. Schöne Altstadt mit vielen Künstlerateliers und Cafes. Mir

geht’s gut hier.

Foto: 9972

Lerne einen der bekanntesten Künstler Tham Siew Inn kennen. Seine Werke sprechen mich sehr an.

Er möchte gerne auf den europäischen Markt was ich mir mit seinen Werken gut vorstellen kann. Gebe ihm einige Tips und wir verabreden uns für den nächsten Tag um uns aus zu tauschen darüber. Lerne die ganze Familie dabei kennen.

Auf dem Weg nach Singapur lerne in Pontian Siow Fe Siong kennen den Besitzer des Oikos Hotel wo ich übernachte.

Foto 177 ; 181 ; 152

Er nimmt sich Zeit und zeigt mir die Umgebung. Wir besuchen eine Obstplantage, einen Fischerort

und essen auf einen lokalen Footcord.

April 2017 - Malaysia

Eigentlich brauche ich zur Einreise nach Malaysia kein Visum und nichts. Es gibt einen Stempel und einen Aufkleber in den Pass dann darf ich 90 Tage bleiben. Der Grenzbeamte blättert, blättert, blättert....................... in meinem Reisepass, …......schaut sich jeden Einreisestempel und die Visa an....... Ich denke schon was kommt jetzt ...?????? Er war nur daran interessiert durch welche Länder ich nach Malaysia gekommen bin. Wir unterhalten uns noch ein wenig darüber dann bekomme ich meinen Stempel und den Aufkleber.

Kurz nach der Grenze fordert mich Malaysia heraus mit einem sehr steilen Anstieg. Angenehm ist das die Malaien recht gut Englisch sprechen. Ich kann mich mit ihnen verständigen.

 

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